UNSERE KURS-STANDORTE 

2016/17



WIEN / 1070

SIEBENSTERNPRAXIS

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1070 Wien

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NÖ / St. Pölten

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3100 St. Pölten

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NÖ / Mödling

SHAKTI SPIRITS

Hauptstraße 73

2340 Mödling

www.shakti-spirits.at

 

PRIVATE EINHEITEN

sind derzeit in den Bundesländern Wien und Niederösterreich möglich!

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KONTAKT

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GEBURTS-FOTOGRAFIE

by Lissy Reitinger

Erinnere dich an diesen besonderen Augenblick für immer!

www.imagem.at

EMOTIONALE ERSTE HILFE -

in der Schwangerschaft und nach der Geburt

Prävention, Bindungsförderung, Krisenintervention, Schreibaby-Begleitung, bei Schlaf-, Still- und Fütterproblemen, nach belasteter Schwangerschaft oder traumtischer Geburt, Trennung von der Mutter, bei untröstlichem Weinen, Überforderung und Hilflosigkeit.

SUSANNE PECINA

Tel. 0699 1146 1660

susanne.pecina@

welcomeintolife.at

Mehr über Geburtsmentoring

Mentoring, auch Mentorat, bezeichnet als ein Personalentwicklungsinstrument – insbesondere in Unternehmen, aber auch beim Wissensaustausch in persönlichen Beziehungen – die Tätigkeit einer erfahrenen Person (Mentor). Sie gibt ihre Erfahrung und ihr Wissen an eine noch unerfahrenere Person (Mentee oder Protegé) weiter. Ein Ziel ist es dabei, den oder die Mentee bei persönlichen Entwicklungen zu unterstützen. Bereiche, die in Mentoring-Beziehungen thematisiert werden, reichen von Ausbildung, Karriere und Freizeit bis hin zur Persönlichkeitsentwicklung, Glauben und Spiritualität.

Allgemein bezeichnet das Wort Mentor (weiblich: Mentorin) die Rolle eines Ratgebers oder eines erfahrenen Beraters, der mit seiner Erfahrung und seinem Wissen die persönliche Entwicklung von Mentees fördert. Die Bezeichnung geht auf eine Figur der griechischen Mythologie zurück: Ein Freund des Odysseus namens Mentor war der Erzieher von Odysseus’ Sohn Telemach.

 

GEBURTSMENTORING befasst sich mit den eigenen, instinktiven Geburtsbewältigungsmechanismen der werdenden Mutter, und wie diese so gestärkt und unterstützt werden, dass sie ihr Baby selbstbestimmt und aus eigener Kraft zur Welt bringen kann.

 

Im Geburtsmentoring steht das ganzheitliche Erleben der Geburt, mit all seinen körperlichen und mentalen Aspekten, aus eigener Kraft, im Vordergrund. Dabei wir die Gebärende nicht als passives Behältnis eines Kindes gesehen, von dem sie entbunden wird, sondern als aktive Gestalterin und Autorität im Geburtsprozess. In diesem Sinne wird für die Geburt eine Atmosphäre geschaffen, die für die werdende Mutter in höchstem Maße Ruhe, Geborgenheit und Intimität bedeutet.

Schon während der Schwangerschaft wird sie dabei unterstützt, ihre eigenen Bewältigungsmechanismen für die Geburt zu erkennen, zu stärken und intuitiv einzusetzten. Sie wird in ihrem instinktiven Gebären so begleitet, dass sie ihre eigenen Ressourcen zur Schmerz- und Geburtsbewältigung bestmöglich einsetzten kann. So kann sie den Geburtsprozess so autonom als möglich und in seiner Natürlichkeit erleben, ohne auf invasive medizinische Methoden zur Schmerzlinderung und die Anleitung des Geburtsgeschehens durch andere Autoritäten angewiesen zu sein. Die werdende Mutter erlebt die Geburt ihres Kindes nicht als eine Entbindung, sondern als eine intuitive Zusammenarbeit zwischen sich und ihrem Kind. Das gemeinsame Durchleben dieses Übergangsporzesses, sowie die anschließende ungestörte Prägephase, ermöglichen eine tiefe innere Bindung zueinander. Eine Geburt aus eigener Kraft, ohne invasive geburtshilfliche oder medizinsiche Eingriffe, ist eine Selbsterfahrung ohne jeden Vergleich. So eine Geburt ist eine überaus positive und sinnliche Erfahrung, die eine jede Frau/Mutter in einem hohen Maße bereichert und ihre Selbstwahrnehmung positiv bestärkt.

 

Im Geburtsmentoring gelten folgende Grundsätze, die ein instinktives Gebären ermöglichen:

1. Autonomie - Die Gebärende und ihr Baby sind die Autorität im Geburtsprozess  und bewältigen diesen so weit als möglich autonom.

2. Bewegungsfreiheit - Die werdende Mutter erfährt uneingeschränkte Bewegungsfreiheit, und kann ihre Bewegungen und Körperhaltungen instinktiv wählen, um sich und ihrem Kind Erleichterung im Geburtsprozess zu schaffen.

3. Individuelle und bedürfnisorientierte Zuwendung - Die emotionale Zuwendung und geburtshilfliche Unterstützung richtet sich nach dem Bedarf der Gebärenden.

4. Geborgenheit - Die Gebärende genießt eine ungestörte Intim- und Privatsphäre, kann ihre Normalität erhalten und genießt eine Atmosphäre maximaler Ruhe und Vertrautheit.

5. Gewahrsein - Der Geburtsprozess wird wertungsfrei begleitet, und keinen externen Regeln untergeordnet (Zeitvorgabe, Routinemaßnahmen). Der Gebärenden und ihrem Kind wird jene Zeit und jener Freiraum gewährt, die es braucht, um die Geburt eigenständig zu bewältigen. Solange es der Zustand von Mutter und Kind ermöglicht, wird nicht in den Geburtsprozess eingegriffen.

 

Geburtsmentoring findet auf vielen Ebenen statt, und beschränkt sich keinesfalls nur auf geburtshilfliche Begleitpersonen (Hebamme, Arzt).

Eine der wichtigsten Ebenen auf welcher Geburtsmentoring stattindet, ist die Bestärkung und der Informationsaustausch durch geburtserfahrene Mitschwangere und Frauen aus dem Bekanntenkreis, die mit ihren positiven Erfahrungswerten eine große Inspirationsquelle darstellen.

Geburtsbegleitende Partner / Doulas schaffen einen Rahmen der Geborgenheit in der körperlichen, emotionalen und mentalen Ausnahmesituation der Schwangerschaft und des Geburtsprozesses. TherapeutInnen die in der Geburtsvorbereitung tätig sind (Cranio-Sakrale Therapie, Shiatsu, Moxen, Yoga, ganzheitliche Geburtsvorbereitung) bestärken die werdende Mutter in ihrer Körperwahrnehmung, ihrem Vertrauen ihren Körper und seine Fähigkeiten, sowie das Vertrauen in einen gut zu bewältigenden Geburtsprozess. Hebammen und Doulas unterstützen die werdende Mutter in ihrer eigenständigen Geburtsbewältigung und können ressourcenstärkend fungieren, noch lange bevor eine geburtshilfliche Unterstützung notwendig ist. Sie können erkennen, wenn eine Frau aus einer positiven Bewältigungstendenz in eine negative Tendez abdriftet, und sie darin bestärken, wieder zu ihrer Körperwahrnehmung, zur Verbindung und Kommunikation mit ihrem Kind, sowie zu einer instinktiven Geburtsbewältigung zurückzufinden. Hebammen und ÄrzInnen können selbst dann, wenn geburtshilfliche Maßnahmen zur Schmerzbewältigung zur Förderung einer positiven Geburtsbeendigung notwendig sind, die Gebärende in ihrem emotionalen und physischen Erleben der Geburt mental so bestärken, dass sie diese Unterstützung als Hilfestellung annehmen kann, um in ihre eigene Kraft und ihre eigenständige Geburtsarbeit zurückzufinden. Geburtsmentorinnen begleiten auf ihrer jeweiligen Erfahrungs- und Wissensebene, und ermöglichen einer werdenden Mutter sich ihrer eigenen Ressourcen zur positiven und selbstbestimmten Geburtbewältigung bewusst zu werden, sie auszubauen, sie einzusetzten und gegebenenfalls auch wieder zu positiven Bewältigungstendenzen  zurückzufinden, wenn etwas einmal nicht so laufen sollte wie erwünscht oder geplant.

 

Mehr über Geburtsmentoring kannst du im Buch INSTINCTIVE BIRTH - Geburt aus eigener Kraft nachlesen. Folgende Chart gibt dir einen kleinen Einblick in die verschiedenen Aspekte des Mentorings. Die werdende Mutter wird in den unterschiedlichen Phasen der Vorbereitung auf die Geburt und auch während der Geburt so unterstützt, dass sie die Geburtsreise mit ihrem Kind als positive, eigenmächtige und transformative Selbsterfahrung erleben kann - aus sich heraus - ohne unnötige Fremdeinwirkung. 

 

Abb.: Isabella Ulrich

Kreismodell der 8 Schilde / Naturmentoring - nach Jonathan R. Young:Coyote’s guide to connecting with nature, OWLink Media, 2010, S. 197-253;

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