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GEBURTS-FOTOGRAFIE

by Lissy Reitinger

Erinnere dich an diesen besonderen Augenblick für immer!

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EMOTIONALE ERSTE HILFE -

in der Schwangerschaft und nach der Geburt

Prävention, Bindungsförderung, Krisenintervention, Schreibaby-Begleitung, bei Schlaf-, Still- und Fütterproblemen, nach belasteter Schwangerschaft oder traumtischer Geburt, Trennung von der Mutter, bei untröstlichem Weinen, Überforderung und Hilflosigkeit.

SUSANNE PECINA

Tel. 0699 1146 1660

susanne.pecina@

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Meine beiden Kids schlafen und ich nehme mir nun endlich einmal Zeit, auch unsere Geburtsgeschichte zu erzählen. Heute - am Muttertag - erscheint es mir auch sehr passend, diesen besonderen Tag noch einmal Revue passieren zu passen:

 

Der 27. März - mehr als zwei Wochen vor dem Geburtstermin - ist ein sehr sonniger, wohlig warmer Tag. Bereits um 9.30 Uhr habe ich einen Schminktermin bei Marionnaud. Anschließend geht es ins St Josef Krankenhaus. Meine Ärztin wird nächste Woche auf Urlaub sein und wird mir daher ihre Vertretung vorstellen. Außerdem gibt es einen neuen Kreissaal, den ich gerne besichtigen möchte. Als ich meine Ärztin in der Ambulanz antreffe, sagt sie: "Sie sind heute so hübsch, als würden sie heute ein Kind auf die Welt bringen müssen." Ein schönes Kompliment. Dass sich dieser saloppe Sager beinah bewahrheiten würde, dachte in diesem Zeitpunkt aber keiner von uns beiden!

 

Die Zeit, bis meine Ärztin ihren Dienst beenden wird, nutze ich für eine
CTG-Untersuchung. Während der Untersuchung spüre ich eine komischen Druck nach unten und frage die anwesende Turnusärztin, ob sie auch Wehentätigkeit messen würde. "Nein", da wäre nichts zu sehen. Später stellt sich heraus, dass die Herztöne meines Kindes für etwa drei Minuten unter 90 fielen und im Nu werde ich von meiner Ärztin schon in ein Vorkreißzimmer gebracht, wieder ans CTG angeschlossen und mit einem intravenösen Zugang versehen. Sie fragt mich, wie schnell mein Mann da sein könnte. Da er rund eine Stunde brauchen würde, meint sie, dass nicht sicher sei, dass er bei der Geburt dabei sein wird. Sollten die Herztöne noch einmal fallen, würde ich binnen 15 Minuten einen Kaiserschnitt bekommen. Ich bin total perplex, alles kommt mir in diesem Augenblick so realitätsfern vor: Ich war gekommen, um die Vertretungsärztin kennen zu lernen und jetzt - mehr als zwei Wochen vor dem Geburtstermin - soll plötzlich ein Kaiserschnitt gemacht werden ....

 

Eine weitere Untersuchung zeigt, dass der Muttermund bereits 2,5 cm geöffnet ist. In der Zwischenzeit kommt auch mein Mann, der Babysitter für Lilly organisiert. Am Nachmittag bekomme ich immer stärkere Wehen. Das CTG ist in Ordnung. Wird mein Kind noch heute geboren werden? Gegen 18 Uhr sind die Wehen dann plötzlich wieder weg. Meine Ärztin stellt mich vor die Wahl, die Geburt noch einmal anzukurbeln oder nach Hause zu gehen und dann allenfalls auch bis Tage nach dem Geburtstermin zu warten. Ich entscheide mich für eine Muttermundstimulation und den Wehencocktail. Noch bevor das Rizinusöl seine Wirkung zeigen kann, habe ich immer stärker werdende Wehen. Obwohl dies meine zweite Geburt ist und ich mich gedanklich bereits darauf eingelassen habe, fühle ich mich heute überhaupt nicht bereit für die Geburt. Ich fühle mich völlig überfahren, habe keine Bereitschaft für Schmerzen. Die Wehen werden immer stärker und es bleibt dazwischen kaum Zeit zur Erholung. Als ich realisiert habe, was nun in den nächsten Stunden auf mich zukommt, entscheide ich mich gegen Mitternacht - trotz an sich gutem Geburtsfortschritt - für die PDA. Selbst die Anästhesistin staunt, dass ich mich bei einem geöffnetem Muttermund von 5 cm noch "stechen lasse". Ich habe aber ein gutes Gefühl dabei .... ich will das so!

 

Dann geht alles sehr schnell. Der Muttermund ist verstrichen und das Baby schiebt nach draußen. Ich versuche gut zu pressen, das Baby rauszuschieben. Die Herztöne verschlechtern sich während des Pressens. Plötzlich soll alles ganz schnell gehen: Saugglocke (Kiwi) ....

Am 28. März, um 3.23 Uhr ist Oskar da! Sofort schaue ich auf das zwischen meinen Beinen liegende Baby. Er atmet. Auch die Kinderärztin bestätigt: Es ist alles in Ordnung. Er ist 49 cm groß und 3.220 g schwer. Unmittelbar danach weiß ich, Oskar war - wie auch schon meine Tochter - ein Sterngucker-Baby, das noch dazu seine Hand zu einer Faust geballt und an seine Schläfe gelegt hatte.

 

Ich bin so unendlich stolz, dass Oskar dennoch auf natürlichem Weg zur Welt kommen konnte. An diesem Tag war ich nicht nur die glücklichste sondern vermutlich auch die hübscheste Mami im Kreißsaal :-)

 

Lg
Claudia

 

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