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GEBURTS-FOTOGRAFIE

by Lissy Reitinger

Erinnere dich an diesen besonderen Augenblick für immer!

www.imagem.at

EMOTIONALE ERSTE HILFE -

in der Schwangerschaft und nach der Geburt

Prävention, Bindungsförderung, Krisenintervention, Schreibaby-Begleitung, bei Schlaf-, Still- und Fütterproblemen, nach belasteter Schwangerschaft oder traumtischer Geburt, Trennung von der Mutter, bei untröstlichem Weinen, Überforderung und Hilflosigkeit.

SUSANNE PECINA

Tel. 0699 1146 1660

susanne.pecina@

welcomeintolife.at

Hallo ihr Lieben!  :hallo:

 

Zu Beginn möchte ich mich vielleicht kurz vorstellen: Lt. Gyn und Krankenhaus bin ich eine insulinpflichtige Gestationsdiabetikerin (die Nüchternwerte waren meine Achilles-Ferse, unter Tags gab´s halt verdammt wenig Kohlenhydrate für mich :no_sad: , also blieb es bei einer Spritze abends), adipös (OUCH! Ich mein, ich bin zweifellos recht üppig, aber doch sehr deutlich unterm 100er...- also dieses "adipös" hat mich mal wirklich SAUER gemacht :haue: ), Mulipara (Kind Nr. 4! OMG - da macht die Gebärmutter sicher schlapp!), mit status Post Sectio, Neigung zu makrosomen Kindern (Töchterchen Nr. 3 hatte beeindruckende 4.300 g) und obendrein spätgebärend (immerhin schon geriatrische 37 :shock: )

 

Laut meiner wunderwunderwunderbaren Hebi bin (bzw. war) ich einfach eine schwangere Frau, die wunderbar zu Hause ihr Kind kriegen wird - und genauso war´s auch :herzen:

 

Schon für meine erste Geburt 2007 habe ich eine Hausgeburt geplant - ich hab alles Lesbare zu dem Thema verschlungen, unser Obergeschloß in eine grandiose Gebärlandschaft umfunktioniert, mit Pool und Decken-Seilen, mich richtig richtig auf die Geburt gefreut - aber ein wichtiges Detail übersehen, nämlich dass frau bei der Auswahl der Hebamme wirklich unbedingt auf ihren Bauch hören sollte - ich hab meine damalige Hebamme einzig aus dem Vernunft-Argument heraus gewählt, dass sie "im Notfall" ja im nächsteglegenen Krankenhaus angestellt ist, und mich ergo auch bei einer potentiellen Verlegung dort weiterbetreuen dürfte...

Erfolgreich ignoriert habe ich die zahllosen Hinweise, dass diese Hebamme überhaupt nicht an einer Hausgeburt interessiert war! ("Ich glaub, für´s erste Kind tät eine ambulante Geburt VIEL besser passen!" "Ob Krankenhaus oder zu Hause macht jetzt nicht wirklich einen Unterschied!" "Du hast viel zu romantische Vorstellungen und bist viel zu blauäugig - ich bin mir ziemlich sicher, dass Du Schmerzmittel möchtest, wenn´s so weit ist!")

 

Nun gut, irgendwie klarer Fall von SelberSchuldKeinMitleid, aber trotzdem  :kotz2:

Mag irgendwer raten, wie bzw. wo meine erste Geburt geendet hat...? Yep,  :saege: wegen Verlegung nach Vorzeitigem Blasensprung nach 8 Stunden (KH-Richtilinie...), Interventions-Spirale Deluxe mit Wehentropf, DauerCTG und dadurch bedingt stunden- bzw. tagelanger schlafloser Käferlage, danach war der Kaiserschnitt 48 Stunden später schon fast eine willkommene Erlösung... Ich war jedenfalls ordentlich gebeutelt danach;

 

 

In einem anderen Forum habe ich kurz darauf einen traumhaften Hausgeburtsbericht gelesen - auch (vorzeitiger - welch Unwort!) Blasensprung, aber dann ganz viel Zeit und Ruhe, keine Stresserei durch die Hebi, und siehe da, zwei Tage später ein gesundes Kindlein, ohne jegliche Interventionen - diesen Bericht hab ich x-mal gelesen, und mich bei der Userin nach dem Namen ihrer wundervollen Hebamme erkundigt - eine reine Hausgeburts-Hebamme, also kann ich knicken, mit status Post Sectio sieht´s hier in Österreich düster aus... Aber den Namen dieser Hebi hab ich mir all die folgenden Jahre insgeheim gemerkt :love:

 

 

Meine nächsten zwei Geburten 2009 und 2012 waren solide ambulante VBACs, mit wohlgewählten eigenen Hebis in schicken Privatspitälern mit vergleichsweise wenig Spitals-Flair - "relativ" interventionsfrei, wobei trotzdem bei Geburt Nr. 2 mit Zäpfchen eingeleitet wurde - wieder nach vorzeitigem Blasensprung (ich werde wohl nie "Miss Stabile Fruchtblase" lol ), und dann gab´s noch als Krönung einen Wehentropf wegen "Wehenschwäche"  :irre3:  - und das, obwohl sich mein Muttermund nach dem Zäpfchen innerhalb von 3 STunden komplett geöffnet hatte! Aber Kopferl halt leider leider zu hoch... und die sauteure Privatärztin wollte dringend in Urlaub fahren nach der Geburt, wie ich herausgefunden hab... :klatsch:

(Meine Hebi damals hat sich nicht wirklich aufmucken getraut, ich leider auch nicht - in Krankenhäusern & insbesondere während Geburten mutiere ich leider zum Lamm, Diskussionen pack ich da gar nicht...wp-cry  - lt meiner Hebi - im Nachhinein! - war der Wehentropf total unnötig, hätt halt vielleicht noch ein Stunderl mehr gedauert...)

 

Bei Geburt Nr. 3 (wieder Blasensprung, aber diesmal dafür gleich Wehen im 2-Minuten-Abstand) bin ich bei 8cm und pausenfreier DauerMega-Wehen eingeknickt und hab um eine PDA gebettelt - und sie auch gekriegt; War ehrlichgesagt gar nicht so übel, von Horrorschmerz auf Null in ein paar Minuten... Aber dennoch nicht das, was ich mir von einer Geburt erträumt habe, während der Presswehen mit der Hebi über ihren miesen Ex-Mann quatschen :zahnlos:

 

Nun gut, dieses waren meine ersten drei Geburten, meine drei wundervollen Mädels...

Danach kam ein kleines Sternchen, das ich in der 10. Schwangerschaftswoche wieder gehen lassen musste - das war eigentlich meine erste "Hausgeburt", da habe ich eine Ausschabung verweigert und einfach gewartet, ging dann eines Nachts ganz flott in der Badewanne von alleine ab - ich war zwar sehr sehr traurig, aber eine Ausschabung hätte mich glaub ich wirklich ordentlich durchgebeutelt, so konnte ich in Ruhe Abschied nehmen...

 

Aber jetzt zu eindeutig Erfreulicherem  - meiner Traum-Hausgeburt :hausgeburt: :

 

Ende Letzten Jahres war ich wieder schwanger, und - nachdem die Idee schon länger in mir gereift war - fragte ich - mit noch feuchtem Schwangerschaftstest in der Hand & ohne große Hoffnungen - bei der oben erwähnten Hausgeburtshebamme an, von der ich in diversen Foren gerüchteweise gehört hatte, dass sie eventuell auch StatusPostSectio-Hausgeburten betreut... (Das ist in Österreich ungefähr gleich wahrscheinlich wie ein Lotto-Sechser)

Was soll ich sagen: Sie kam, sah - und hatte überhaupt kein Problem mit einer Hausgeburt für mich :hurra2:

 

Mein Mann freute sich für mich, und trotz beängstigenden Blutungen in der Frühschwangerschaft und einem superlästigen Schwangerschafts-Diabetes war die Hebamme immer voll Begeisterung & Zuversicht, und nach jedem Treffen mit ihr war ich einfach nur HAPPY :streicheln:

 

Unseren supergemütlichen rot ausgemalten Sauna-Wellness-Raum hab ich in einem mehrmonatigen Anfall von Nestbau-Trieb in die ultimative Gebärhöhle umgebaut (ich werd später vielleicht noch ein paar Fotos anhängen...), Geburtspool hab ich mir von meiner Hebi ausgeborgt (meinen ursprünglichen Pool hab ich auf nimmer Wiedersehn verborgt, in der sicheren Annahme, ihn ja eh nie wieder zu brauchen)

 

Errechneter Termin war der 28.6., meine Mädels waren alle superpünktlich mit EGT +/- 1 also war ich wenig überrascht, als mir meine Gyn (der ich übrigens NIX von meinen HG-Plänen erzählt hab, den Stress wollt ich mir gern sparen!) am 23.6. im Brustton der Überzeugung verkündete: "Gebärmutterhals ist noch ein laaaanger Rüssel, alles bummfest zu, das wird noch ein paar Tage ganz sicher nix mit Geburteln..."

 

Tjaaaa, ein paar Stunden später hechte ich nach meinem Nachmittags-Pauserl aus dem Bett, weil meine Jüngste kreischt (Kennt ihr Free Willy? So wie dieser Killerwal springt kann man sich das ungefähr vorstellen, wenn man will! :grins: ) - PLATSCH! Die Fruchtblase! Schon wieder! Wäre ja mal ganz was Neues, wenn ich einfach mal mit Wehen anfangen könnte wie alle anständigen Frauen lol ...

Fast wäre ich drauf ausgerutscht, meine Mädels waren schwer begeistert: "Die Mama hat LULUUUUUUU gemacht, JUCHEI!"

 

Wehen natürlich mal gar nix, zieh mir meine schicken fetten Inkontinenzhoserln an

([b]Tipp Nr. 1: Diese Inkontinenzwindeln sind TOP bei Blasensprung und auch in den allerersten Wochenbett-Tagen! Besser als diese Surfbretter, die - bei mir zumindest - immer irgendwie seitlich raushängen und alles einsauen![/b]) und ruf: meinen Frisör und meine Fußpflegerin an :grins:  - Yep, ehrlich, noch vor meiner Hebi! Weil ich nämlich Termine für die nächsten beiden Tage hatte, bei mir zu Hause, und ich wollt keinesfalls drauf vergessen und dann womöglich vor meiner Fußpflegerin gebären...

 

Nachdem ich also meine Pläne für die nächsten Tage von "Vorgeburtlicher Optik-Sanierung" auf "Gebär-Modus" umgestellt hatte, rief ich meine Hebi dann natürlich auch an & stellte ihr die bange Frage: "Wie lang hab ich denn ab jetzt Zeit...?"

Und sie antwortete, wie es sich für eine echte Traum-Hebi eben gehört: "Du hast Zeit, solang bis Dein Kind kommt!" :daumen:

 

Dermaßen beruhigt, legte ich mich ins Bett - nachdem ich auf der Toilette eine tolle Entdeckung gemacht habe:

[b]Tipp Nr. 2: Guck in Deine Vorlage nach Blasensprung! [/b]

Da waren nämlich ganz viele minifeine schwarze Häärchen von meinem Bauchbaby drauf! Ich war hingerissen, interessanter Weise mein Mann weniger, als ich ihm voll baby-verliebter Begeisterung das tropfende WindelDing unter die Nase hielt, um ihn die Haarli bewundern zu lassen :charly_rofl:

 

In der Nacht wurde ich von ein paar leichten, unregelmäßigen Wehen sekkiert, aber ich habe beinhart weitergeschlafen, im vollen Bewusstsein, dass damit wohl für die nächste Zeit Sense sein wird...

In der Früh wieder NIX, also hab ich den Vormittag ebenfalls großteils verbüselt, immer wieder mal kurze, unregelmäßige Pimperl-Wehen;

Zu Mittag kam dann meine Hebi und untersuchte mich - auf meine Bitte hin:

Hey, schon 3 Zentimeter mrgreen-dance ! Sie hat dann noch ordentlich Fruchtwasser abgelassen indem sie das tiefsitzende Babykopferl abgeschoben hat, sie hat gemeint das ist ein guter Trick zum Wehen-Anregen...

 

Mit der Hebi vereinbarte ich, dass ich mich melde, sobald ich sie brauche...

Jetzt war mein Ehrgeiz geweckt: ich bin raus auf unser Gartentrampolin - nein, nicht wirklich gehüpft, aber gewippt in allen möglichen Positionen - hat nix gebracht, aber meine Kinder waren schwer begeistert von ihrer plötzlich so tempramentvollen Mama, nachdem ich die letzten Monate eher die tote Seekuh gemimt hatte...

Für meine Mädels habe ich übrigens eine ganz liebe Freundin kommen lassen, die mit ihnen einen wunderbaren Ribisel-Geburtstagskuchen gebacken hat :herzen:

Dann waren wir spazieren, Richtung Spielplatz - unser letzter Ausflug zu fünft! Da musste ich mich schön langsam an ein paar LaternenMasten hängen und atmen, aber noch bei weitem nicht tönen... Am Spielplatz - wir waren Gott sei Dank alleine - ging´s dann fröhlich so weiter, und nach einer Stunde - es war so gegen 16 Uhr - wollte ich dann doch lieber wieder nach Hause, weil die Wehen langsam mehr Aufmerksamkeit - und Lautstärke! - erforderten...

 

Zu Hause setzte ich mir meine Kopfhörer auf, und war über mich selbst verblüfft:

Plötzlich wollte ich unbedingt die Hypno-Birthing-Geburts-Affirmationen hören, die mir meine Hebi geborgt hatte - während der Schwangerschaft konnt ich das NICHT anhören, kam mir so albern vor... ("Mein Baby gleitet durch gesundes rosafarbenes Gewebe nach außen!" :grins: )

 

Aber jetzt war ich ganz versessen darauf! Ab diesem Zeitpunkt kümmerte ich mich nur mehr um meine Wehen, die so alle 4 Minuten kamen, aber noch viiiiel zu kurz waren - grad mal 35 Sekunden lt WehenApp (mein Mann hat mitgestoppt anhand meines Getönes, ich selber hab mich um das nicht mehr gekümmert)

 

Wenn ich von den Geburts-Affirmationen doch mal genug hatte, tanzte und sang ich zwischen den Wehen zu meiner Lieblings-Musik im Kopfhörer... Das klingt jetzt vermutlich sehr feierlich und spirituell, aber wenn ich dazu sage, dass meine Stimme der eines Esels auf Ecstasy ähnelt, und ich grossteils "Shake it like a Polaroid Picture" mit massiven Einsatz meiner massiven Hüften tanzte und sang :elvis: , wird verstehen, warum mein Mann und meine Mädels - Gott sei´s gedankt heimlich und ohne meine Geburtskreise zu stören! - beinahe abbrachen vor Lachen :charly_rofl:

 

Ich selber hab mich allerdings GROSSARTIG gefühlt, sexy, stark, wild und frei! WOW! kolobok-party-dancers

 

 

Und bei jeder Wehe stützte ich mich nach vorne ab, stehend oder aufrecht knieend, und tööööönte, ordentlich laut! Je lauter ich tönte, desto weniger Schmerzen hatte ich, es war genial! Und durch die kurze Dauer der Wehen konnte ich wirklich locker damit umgehen, wobei meine Freundin (die Kinder- und Kuchen-Beauftragte - mir nachher erzählte, dass meine Lautstärke sie teilweise ziemlich beängstigt hatte... Meine Mädels hatten - abgehärtet durch ca. 10.000 YouTube-Videos - gar kein Problem damit, waren aber meistens eh nicht in meiner Nähe, wobei man mich im ganzen Haus gehört hat lt. meinem Mann; Ich dürfte keine der Frauen sein, die ihr Kind still herausatmen :grins: )

 

 

 

Erst gegen 17.15 Uhr bin ich dann runtergewandert in meine Geburtshöhle, und meinen mir hinterherpilgernden Mann hab ich rausgeschickt - noch wollte ich alleine meine zwar starken aber ABSOLUT aushaltbaren - und vor allem immer noch ultrakurzen! 40 Sekunden! - Wehen verröhren, und dazwischen Tanzen, Rummräumen, Kerzerl und Duftlamperl entzünden und - last but not least! - meine armen Fußnägel rot lackieren!

[b]Tipp Nr. 3: Wenn Du gern rote Zehennägel  möchtest, weil Du mal in irgendeinem schrägen Buch gelesen hast, dass das Dein WurzelChakra für die Geburt stärken kann, dann lackiere solange Du noch g´scheite Wehenabstände hast... :grins: [/b]

 

Als um ca. 18.15 Uhr die Wehenabstände nur mehr bei cirka 2 Minuten waren und die Wehen schon richtig intensiv - aber immer noch nicht länger!-, hab ich meinen Mann ganz plötzlich DRINGEND bei mir haben wollen, wir haben den Pool eingelassen (die Gebärwanne bei meinen VBACs habe ich gehasst - unbequem, hart... Aber im Pool hab ich mich selber so weich und geborgen gefühlt wie in einem Uterus :dudu: )- und da hab ich gemerkt, dass ich UNBEDINGT jetzt SOFORT und auf der Stelle meine Hebi brauche!

Ich hatte ihr ja noch nichtmal gesagt, dass ich Wehen habe!!! OMG :panik: !!!

 

Als ich sie anrief dass sie jetzt sofort in dieser Sekunde bei mir sein muss, blieb sie sehr cool und meinte nur, sie wartet noch kurz ein paar Minuten auf den Babysitter für ihren kleinen Sohn (3 Jahre), aber ich: "Neeeeeeeiiiiiiin, nimm ihn mit, komm sofoooooooooooort, biiiiiiiiiitte!!!!!"

 

In der Viertelstunde bis meine Hebi ankam, saß ich im Pool, herrlich! - auf den Rand gestützt, knieend, vor mir mein Mann, der mir seinen Arm zum quetschen und einen Waschlappen zum Reinbeißen (KACK auf entspannte Kiefermuskeln!!!) anbot - eine intensive Phase (wohl Übergang) aber immer noch sehr gut aushaltbar, ich wurde halt lauter und LAUTER...

Mein Mann meinte nachher, ungefähr so wie ein Mammut-Bulle, der ohne Betäubung kastriert wird...

 

Tatsächlich war meine Hebi eben knapp 15 Minuten später inklusive ihrem Söhnchen bei mir (ich hab beide vom Abendessen weggerissen...), und Gott sei Dank ist ihr Sohn genauso entspannt wie die Mama - ohne zu zögern ging er mit meinem Mann (den ich jetzt ja nicht mehr brauchte, ich kaltherzige Person ich :D ), Butterbrot essen;

Danach übernahm ihn meine Freundin, und mein Mann kam wieder runter in meine Geburtshöhle, gemeinsam mit meiner 4jährigen, die schon zuvor sehr glaubwürdig angekündigt hatte, bei der Geburt unbedingt dabeisein zu wollen!

(Sie war auch immer ganz hingerissen, wenn ich mir am Abend meinen InsulinPen reinjagen musste - ist das bedenklich... :zahnlos: ?) Meine 6jährige hatte im Gegensatz dazu ganz klar erklärt, sie ganz sicher NICHT!

 

Mein Mann und mein Töchterchen setzten sich wieder vor mich, die Hebi neben mich (also ICH war im Pool, die andren außerhalb :bgrin: ), auf meine Bitte hin untersuchte sie mich - komplett geöffnet, Kopferl gaaaanz weit unten! *FREU*

Der Befund wunderte mich nicht, denn als meine Hebi reinkam, bemerkte ich etwas Unglaubliches, das mich irgendwie an Gaskins "Selbstbestimmte Geburt" erinnerte:

Ich war dermaßen erleichtert, meine Hebi zu sehen, dass ich spürte - ganz warm und angenehm! - wie mein Muttermund sich total öffnete! Unglaublich! Ich bin sicher, dass er sich ordentlich öffnete, vielleicht von 8 auf 10 cm... Ist natürlich aber nur geschätzt;

 

Dann hörte sich meine Hebi meine nächste Wehe an, und meinte ganz ruhig: "Wennst pressen magst, dann tu´s!"

Ich darauf, in der Wehenpause: "Ich muss aber noch nicht preeeEEEEEEEEEEEEESSEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEENNNNNNNNOOOOOHHHHHHH!"

Und damit erschien der Kopf!

Mein Töchterchen hat sich danach beschwert, dass sie den Kopf gar nicht g´scheit rauskommen gesehn hat...

Hebis einziger Job war es, mein beeindruckendes Hinterteil sanft unter Wasser zu drücken (ich kniete immer noch aufgestützt...)

 

Dann musste ich eine gefühlte Ewigkeit auf die nächste Presswehe warten (wohl ca. 3 Minuten), in denen ich nur flüsterte:"Komm Baby Komm Baby Kommmmmm!"

 

Und dann: die nächste - also zweite! - Presswehe, und schlidderschlidder (dieses Gefühl ist sooo irre! :geil: ) glitschte mein Söhnchen aus mir raus!

Ahhhhh :babyglueck:

18.56 Uhr, am 24.6.2014 - exakt 20 Minuten nach dem Eintreffen der Hebi!

Meine Freundin hatte mit meinen 2 andren Mädels & dem Hebi-Sohnemann (der wurde kurz darauf von seinem Babysitter von uns abgeholt) vor der Tür gewartet und alle kamen gleich rein - die Jubelrufe meiner Geburts-Buddy-Tochter waren nicht zu überhören!

Ich flüsterte seelig (da gibt´s Zeugen dafür!): "Mei, bist Du schiach! Aber ich liebe Dich!" und nach diesen etwas fiesen ersten Worten nur mehr:"Mein Baby! Mein Baby! Ich hab ein Baby!" und ähnlich Tiefsinniges...

 

Der Pool war übrigens - bis auf ein klein wenig Käseschmiere-Flankerl - total sauber, erst als sich ein paar Minuen später die Nachgeburt löste (diese Nachgeburts-Wehen nerven so, da hat frau doch eigentlich alles erledigt, und dann soll man sich nochmals anstrengen :red: ) veränderte sich alles in Richtung SharkAttack...

Wir sind dann auf mein eigens aufgebautes breites rotbezogenes Gebärbett (auch im SaunaRaum) übersiedelt, wo mir meine Hebi bestätigte, dass ich nichtmal einen Kratzer untenrum kassiert habe (da schwör ich auf mein EpiNo :dafuer: );

Nach dem Auspulsieren durften meine drei Mädels die Nabelschnur durchschneiden, was mit feierlichem Ernst & erstaunlicher Weise ganz ohne Machtkämpfe von statten ging, und unser Söhnchen wurde vermessen (3.750 Gramm - so ein Fliegengewicht! Ja, ohne Kohlehydrate wird das offenbar nix mit dem Monster-Baby :zahnlos: Aber dafür stattliche 57 cm - lang und aalförmig also! Köpfchen auch bescheidene 36 cm - da haben ihm seine großkopferten Moppel-Schwestern anständig den Weg geebnet!)

 

Unser kleiner Tobias (ich hab mir das Geschlecht sagen lassen, nach 3 Mädels MUSSTE ich einfach wissen, ob ich die pinkfarbenen Babybodys ausmotten oder - leider, leider... - in einen völligen Shoppingwahn verfallen und alles in hellblau kaufen sollte 8 - ja ich geb zu, meine armen Zwerge werden - zumindest gewandmäßig, zumindest im Baby-Alter - brutalst gegendert :flucht: ) schnaufte nur kurz, kein einziger Schrei, und dann staunte er uns lange an mit diesen unfassbaren Neugeborenen-Augen!

Wir waren und sind alle total & vollkommen verliebt in ihn, und - zumindest bis jetzt - ist er das friedlichste & ausgeglichenste Baby, das man sich nur erträumen kann! Und inzwischen ist er natürlich auch das allerhinreißendste & prachtvollste & hübscheste Baby on earth :rosabrille:

 

Wegen dieser Schwangerschafts-Diabetes-Geschichte musste ihm die Hebi leider mehrmals Blutzuckermessen, aber das hat er gar nicht wirklich registriert, und ergebnismäßig alles im grünen Bereich! Dabei wurde mir doch im Krankenhaus sehr nahe gelegt, spätestens am Geburtstermin einzuleiten und keinesfalls eine ambulante Geburt anzustreben, da er vermutlich sowieso auf die Neo müsste zur Beobachtung :red:  :zensur:

 

Ich hab halt beim Stillen etwas mehr Augenmerk darauf gelegt, dass er recht oft trinkt, auch wenn er manchmal lieber gebüselt hätte...

 

Eine Stunde nach der Geburt kamen meine zwei geliebten Schwestern und freuten sich mit uns, es war eine richtige Festtags-Stimmung, auch meine Hebamme hat von den tollen Vibrations geschwärmt!

Ich wurde mit Hühner-Nudelsuppe und warmen Ribisel-Kuchen gefüttert - mein Wochenbett war - und ist noch immer! - ein einziger Verwöhn-Traum, ich hätt am liebsten, dass es nie endet - keine Spur von Baby-Blues, nur Kuscheln und Schmusen und Futtern (Yeah!Kohlehydrate!!! :hurra2:  :dafuer: )

 

So, das war mein laaaanger und ausführlicher Geburtsbericht - eines der besten Erlebnisse in meinem Leben! :herzen:  :rainbow:

 

Und bitte verzeiht meinen mehr als exzessiven Smily-Verschleiß :grins:  - nachdem das mein allererster Beitrag in diesem Forum ist, konnt ich einfach nicht widerstehen! Diese Smilys sind soooo 8)

 

Alles Liebe für Euch alle,  :danke:  nochmals für all die vielen Tipps, die ich mir beim Durchschmökern mitgenommen habe! :hausgeburt:  :zuhause:

 

Eure - überglückliche! - Sabine  :knicks:

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